Drück-mich-Klingel Wipperfürth

Fördergebiet
Wipperfürth
Förderart
Finanzierung
Förderbereich
Engagementförderung
Förderjahr
2026

Viele kleine Klingeln sollen Wipperfürth ein Stück barrierefreier machen: Die Hansestadt im Bergischen startet das von der Rembold Stiftung finanzierte Projekt „Drück mich – und wir helfen dir“ mit einer ersten Klingel an der Nähwerkstatt „Fadenspiel“ der Inhaberinnen Claudia Stawiarski und Bettina Egger, wo drei Stufen den Zugang zum Geschäft erschweren.

Die Idee ist ebenso einfach wie wirkungsvoll: Ein gut sichtbares Schild mit einer Funkklingel wird im Eingangsbereich eines Geschäfts oder einer Einrichtung angebracht. Ist der Zugang durch Stufen oder eine schwer zu öffnende Tür erschwert, können Menschen per Knopfdruck auf sich aufmerksam machen. Im Inneren signalisiert ein Funkempfänger, dass Unterstützung benötigt wird. Mitarbeitende können beim Betreten der Räumlichkeiten helfen oder eine mobile Rampe auslegen. Die Klingel hilft nicht nur Menschen im Rollstuhl, sondern auch mit Rollator, Eltern mit Kinderwagen oder Personen, die vorübergehend in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.

Zur Auftaktveranstaltung in Wipperfürth kamen neben den Initiatoren von der Lebensbaum GmbH auch Bürgermeisterin Anne Loth, Stifter Dr. Jürgen Rembold und Frank Bärhausen aus Köln, der die Drück-mich-Klingel als Rollstuhlfahrer vor Jahren für Köln erfunden hat.

Die Stiftung hat bereits mehrere „Drück-mich-Klingeln“ gefördert, u. a. in Rösrath, Engelskirchen und Radevormwald. Zum Projektstart in Wipperfürth stehen zunächst 50 Klingeln und Hinweisschilder zur Verfügung.

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