Für Schweißperlen und Gänsehautfeeling sorgte das Finale des Kölsche Musik Bänd Kontest (KMBK) 2026. Die Eventlocation Alteburg in der Kölner Südstadt bebte während der Auftritte der Finalisten, die sich in Vorentscheidungen bei vier Konzertabenden in Kölner Traditionskneipen bereits durchgesetzt hatten. Nach vier Stunden schwitzen, tanzen, mitsingen und mitfiebern war das Publikum selig erschöpft und die Bands einfach nur happy, den vielen Fans mit ihren leisen und rockigen Tönen einen unvergesslichen Abend bereitet zu haben.
Das Abstimmungsergebnis, zu 50 Prozent von der prominent und fachkundig besetzten Jury und zu 50 Prozent vom Voting des Publikums bestimmt, war eindeutig: Sieger mit einem Preisgeld der KSK Köln von 2.500 Euro wurde die Kölner Nachwuchsband Favorit mit einem engagierten, vielseitigen und mitreißenden Auftritt gleich zu Beginn des Wettbewerbs. Favorit zeigten ihr ganzes musikalisches Talent mit rockigen Tönen, Balladen und hitverdächtigen Karnevalsongs und eroberten die Herzen nicht nur auf der Bühne, sondern inmitten der Fans beim Gesang auf zwei Kisten.
Die Band machte ihrem Namen alle Ehre und konnte sich doppelt freuen, denn sie ergatterte auch das erstmals verliehene „Kölsche Heimat“-Stipendium, gesponsert von der Kreissparkasse Köln: Ein Jahr lang werden die Bläck Fööss die Patenschaft für Favorit übernehmen, u.a. mit einem gemeinsamen Konzert und einer professionellen Studioproduktion – eine einmalige Chance, die zu Freudensprüngen bei Leadsänger Fabian Pezl, Schlagzeuger David Koska-Kuchejda und Gitarrist Dennis Wurm führte.
Enger ging es bei den folgenden Plätzen zu, die ihre Preisgelder in Höhe von 1.000, 800 und 600 Euro von der Rembold Stiftung erhielten: Platz zwei machte die Kölsche Band Engk vum Daach, die in ihren Songs die Krätzjer-Tradition hochhielt und vom Veedel, Büdchen und einem eigenwilligen Surfer erzählte. Mit einem ganz eigenen, leiseren Stil überzeugten Susanne Riemer an der Trompete und Wilhelm Geschwind am Gitarren-Bass als Chille en Kölle mit jazzigen Sounds und meisterhafter Beherrschung ihrer Instrumente. Sie erhielten Platz drei – gemeinsam mit der von vielen mitgereisten Fans gefeierten Eifeler Band Firlefanz, die mit Trompetensolos und Ohrwurm-Songs für ausgelassene Stimmung sorgte, da sich die Stimmen für die beiden Bands nur um 0,1% unterschieden.
Während der Auszählung der Stimmen heizte der Vorjahresssieger Halvlang mit schnellen Beats und Rheinischem Folk ein. Am Ende kamen alle Akteure und freiwilligen Helferinnen und Helfer auf die Bühne und feierten einen gelungenen, schweißtreibenden Kölsche Musik Bänd Kontest bei freiem Eintritt mit fünf Kölschen Bands unterschiedlichster Stilrichtungen.
Der „Kölsche Musik Bänd Kontest“ ist eine gemeinsame Veranstaltungsreihe von Loss mer singe, den Kneipen Zimmermanns Jassweetschaff, Ubierschänke, Chlodwig Eck und Piranha, sowie der Plattform kölschemusik.info.










































