Rembold Stiftung ermöglicht „Bänke für Begegnung“
Erste Bank steht in Köln-Kalk – Zusammenarbeit mit Software-AG Stiftung
Rösrath/Köln. Die Dr. Jürgen Rembold Stiftung unterstützt die Jubiläumsaktion „Bänke für Begegnung“ der Förderinitiative „Auf Augenhöhe“. Die Stiftung finanziert Bänke in ihrem Fördergebiet und setzt damit ihr langjähriges Engagement für bürgerschaftliche Initiative und ein lebendiges Miteinander fort.
Die „Bänke für Begegnung“ passen genau zum Förderansatz der Stiftung: Sie laden zur Begegnung ein – gestalten müssen sie die Menschen selbst. Aufgestellt werden die Bänke im Rahmen einer bundesweiten Aktion zum zehnjährigen Bestehen der Initiative „Auf Augenhöhe“. Seit 2016 stärkt die Darmstädter Software AG–Stiftung (SAGST) damit niedrigschwellig lokale Vorhaben von und für Menschen mit Flucht- oder Migrationsgeschichte.
Als erste Bank finanziert die Rembold Stiftung eine Bank für die Bürgerstiftung KalkGestalten auf dem Ottmar-Pohl-Platz im Kölner Stadtbezirk Kalk. „An der Idee überzeugt uns, dass die Bänke nicht nur symbolisch für Begegnung stehen, sondern konkret Gelegenheit dazu bieten“, sagt Stifter Dr. Jürgen Rembold. „Mit den Bänken möchten wir sie an verschiedene Orte tragen. Wir wollen Menschen einladen, sich miteinander auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und ihr Veedel mitzugestalten.“
Die Aktion reiht sich in zahlreiche Förderprojekte der Stiftung in der Region ein. In Köln förderte sie u. a. den Aufbau einer Nachbarschafts-Community an der Trimbornstraße in Kalk, die Nachbarschaftshilfe „Kölsch Hätz“ sowie den AWO-Veedelstreff in Nippes.
„Dass die Dr. Jürgen Rembold Stiftung die erste Bank finanziert, gibt der Aktion in Köln und Umgebung eine besondere Reichweite“, sagt Andreas Rebmann, Initiator und Projektleiter bei der Software AG – Stiftung. Gesellschaftlicher Zusammenhalt wachse dort, wo Menschen einander begegnen. Im Zentrum der Darmstädter Initiative stehen Teilhabe, Selbstorganisation und die Überzeugung, dass die Menschen vor Ort am besten wissen, was es für ein gutes Zusammenleben braucht.
Menschen ermutigen, Verantwortung für ihr Umfeld zu übernehmen, und Ideen fördern, die das Gemeinwesen stärken: Diesem Anliegen folgt die Dr. Jürgen Rembold Stiftung seit ihrer Gründung im Jahr 2011. Sie versteht sich dabei bewusst als „An-Stifterin“. Gefördert werden Projekte, die gemeinwohlorientiertes Handeln anstoßen, Hilfe zur Selbsthilfe leisten und möglichst über die eigentliche Förderung hinauswirken.
Doris Richter