Mit großer Freude nahm das Organisationsteam der Brustkrebs-Selbsthilfegruppe mamma CAMPY aus Nümbrecht den Zuschuss der Rembold Stiftung für den Pilotprojekttag zur psychonkologischen Begleitung krebserkrankter Frauen am 19. September entgegen.
Die offizielle Übergabe des symbolischen Schecks in Höhe von 1.000 Euro fand im Beisein von Thomas Hellbusch, Bürgermeister von Nümbrecht und Stifter Dr. Jürgen Rembold statt. Die Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins Marianne Kretschmar betonte, wie wichtig gerade bei schwerwiegenden Erkrankungen die Pflege und Erhaltung der psychischen Gesundheit sei.
Der Pilotprojekttag am 19. September 2026 behandelt das Thema „Resilienz“, wie man diese erhält, stärkt und ausbaut. Er richtet sich an betroffene Krebspatientinnen und findet in einem geschützten Rahmen mit einer ausgebildeten Psychoonkologin statt.
Ursprünglich wurde Mamma Campy als Brustkrebsselbsthilfegruppe gegründet. Inzwischen wurde das Angebot ausgeweitet auf alle von Krebserkrankungen Betroffenen. Dies schließt Angehörigen ein, auch für betroffene Männer wird ein Gesprächskreis angeboten. Es gibt ein umfangreiches Programm an Fachvorträgen bis hin zu gemeinsamen Spiel- und Bastelaktionen. Betreut werden über 50 Frauen aus ganz Oberberg.
Der Verein wurde 2024 mit dem 1. Preis in der Kategorie Vernetzung von Selbsthilfegruppen in ganz NRW ausgezeichnet.













