Friedhofscafé auf dem Rappenhohner Friedhof –
Neues Begegnungsangebot auf dem Friedhof in Overath
Die Trauerhalle auf dem Friedhof in Rappenhohn wird zum Raum der Begegnung. Das Seniorenbüro der Stadtverwaltung Overath und der Ökumenische Hospizdienst Rösrath möchten – mit Unterstützung des städtischen Friedhofamts – ein offenes und unverbindliches Angebot für Trauernde schaffen, die den Austausch und Kontakt zu Menschen suchen, die in einer ähnlichen Situation sind. Das Friedhofscafé soll einen Raum für Menschen bieten, die sich allein gelassen fühlen, mit jemandem reden oder sich mit Tod und Trauer auseinandersetzen möchten und hierzu Fragen haben.
Die Eröffnung des Friedhofcafés ist am Sonntag, den 26. April von 14.00 bis 16.00 Uhr geplant. Das Café soll dann regulär jeden vierten Sonntag im Monat geöffnet sein. Der zweite Termin ist für den 24. Mai 2026 geplant. Neben Kontakten und Gesprächen werden auch Kaffee und Kuchen kostenlos angeboten. Erfahrene, ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen des
Hospizdienstes werden die Leitung des Friedhofscafés übernehmen. Sie arbeiten gemeinsam mit weiteren Ehrenamtlichen zusammen, die stets zu dritt vor Ort sind, so dass bei Bedarf auch Einzelgespräche angeboten werden können.
Die Idee des Friedhofscafés lässt sich dank breiter Unterstützung realisieren. Die Rembold Stiftung übernimmt die Gründungspatenschaft in Höhe von 1.500 Euro, womit sich die Startkosten refinanzieren lassen. Das Friedhofsamt stellt die Räumlichkeiten auf dem Zentralfriedhof zur Verfügung. Außerdem ist die Stadt dankbar für alle Ehrenamtlichen des Ökumenischen Hospizdienstes, die sich bereit erklärt haben, im Friedhofscafé aktiv mitzuwirken.
Es werden weitere Ehrenamtliche gesucht, die sich vorstellen können, das Friedhofscafé zu unterstützen, wie zum Beispiel durch Kuchen backen, Auf- und Abbau oder das Caféleben zu begleiten. Die im Friedhofscafé tätigen Ehrenamtlichen werden im Vorfeld auf ihre Tätigkeit vorbereitet und in einer Schulung an die Kommunikation im Umgang mit Trauernden herangeführt, um dann Betroffenen im Friedhofcafé gut begegnen und sie angemessen begleiten zu können.
Quelle: Stadt Overath