Die Trauerhalle auf dem Friedhof in Rappenhohn wird zum Raum der Begegnung: Das neue Friedhofscafé will ein offenes und unverbindliches Angebot für Trauernde schaffen, die den Austausch und Kontakt zu Menschen suchen, die in einer ähnlichen Situation sind. Die vom Seniorenbüro der Stadtverwaltung Overath und dem Ökumenischen Hospizdienst Rösrath initiierte Begegnungsstätte bietet einen Raum für Menschen, die sich allein gelassen fühlen, mit jemandem reden oder sich mit Tod und Trauer auseinandersetzen möchten. Die Rembold Stiftung unterstützt das Projekt mit einer Starthilfe von 1500 Euro, das städtische Friedhofsamt stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung.
Das Friedhofscafé wird am 26. April eröffnet. Neben Kontakten und Gesprächen werden auch Kaffee und Kuchen kostenlos angeboten. Erfahrene, ehrenamtliche Trauerbegleiterinnen des Hospizdienstes übernehmen die Leitung des Friedhofscafés. Sie werden von zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern aus Overath unterstützt. Die ehrenamtlich Engagierten wurden im Vorfeld auf ihre Tätigkeit vorbereitet und in einer Schulung durch das Bestattungshaus Pütz-Roth an die Kommunikation im Umgang mit Trauernden herangeführt, um dann Betroffenen im Friedhofcafé gut begegnen und sie angemessen begleiten zu können.

















